Die Zukunft wird smart – „smart public“

Joachim Schell, geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens SCHELL, verspricht sich - und dem Markt - von eSCHELL nicht weniger als eine Revolution bei der Ausstattung und dem Betrieb öffentlicher Sanitärräume. Ein guter Grund nachzufragen, wie der Weg zu dem intelligenten Wassermanagement-System war, welches Potenzial es bietet und für wen es interessant ist. Um es vorwegzusagen: Die Begeisterung des Unternehmers ist ansteckend. Doch lesen Sie selbst.

Herr Schell, mit eSCHELL betreten Sie gleich in mehrfacher Hinsicht Neuland. Was ist eSCHELL - und wie kam es zur Entwicklung des Systems?

Vor etwa 20 Jahren haben wir begonnen, Armaturen für Waschtisch, Dusche, WC und Urinal in öffentlichen Sanitärräumen zu entwickeln. Dabei war lange der sparsame Wasserverbrauch die größte Anforderung und Herausforderung. In den letzten Jahren ist das Sicherstellen hoher Hygienestandards als weitere große Aufgabe hinzugekommen. Dies gewährleisten wir durch ausgefeilte Elektronik. Die Hygiene bei der Nutzung wird beispielsweise durch die Infrarotsteuerung zum berührungslosen Auslösen sichergestellt. Sie macht den Kontakt mit der Armatur überflüssig. Die Trinkwasserhygiene sichern wir unter anderem durch automatische Stagnationsspülungen. Den immer komplexeren Anforderungen kann man besonders bei einer großen Anzahl von Armaturen in einem Gebäude nur noch über vernetzte Produkte gerecht werden.

Wir haben uns der Maxime "Verantwortung für Gesundheit" verschrieben. eSCHELL ist die logische Weiterentwicklung. Das intelligente Wassermanagement-System spült die Armaturen dort, wo manuell nicht gespült wird - zentral gesteuert und kontrolliert. Dies ist vor allem bei Objekten relevant, die nicht permanent in Betrieb sind und deren Armaturen nicht mindestens einmal pro Tag genutzt werden. Denken Sie an Sportstätten, Universitäten, Saisonhotels, Schwimmbäder, Kasernen etc.

Insgesamt haben wir vier Jahre an dem Wassermanagement-System gearbeitet. Es nutzt moderne Technologien, um Armaturen sowohl per Kabel als auch per Funk zu vernetzen und zentral steuern zu können. Die Stromversorgung kann über einen Netzanschluss oder Batterien erfolgen. Damit ist eSCHELL für Neubau und Sanierung bestens geeignet.

Die Analogie zu "smart home" liegt nahe. Hier erleben wir aktuell die Entwicklung von ausgefallenem Luxus zu gehobenem Standard - besonders in Bereichen wie Sicherheit und Energieeffizienz. Wie schätzen Sie das Potenzial für "smart public" mit eSCHELL ein?

Die Motivation für eSCHELL im öffentlichen Bereich ist eine ganz andere: Der Betreiber eines öffentlichen Gebäudes trägt Verantwortung für die Gesundheit der Menschen, die sich darin aufhalten. Dies gilt besonders für die Nutzung in kritischen Bereichen wie WC-, Wasch- und Duschräumen. Der Betreiber muss hier die Trinkwasserhygiene sicherstellen. Dabei helfen wir ihm mit eSCHELL optimal. Nicht zuletzt deswegen ist eSCHELL für große Objekte mit vielen Nutzern wie Verwaltungsgebäude interessant, aber auch Bildungseinrichtungen wie Schulen. Die vereinfachten Möglichkeiten im Facility Management machen eSCHELL aber auch für Betreiber mehrerer kleinerer Einrichtungen attraktiv, zum Beispiel Kindertagesstätten oder Fitness-Studios.

eSCHELL bedeutet auch für Ihr Unternehmen eine Kompetenzerweiterung. Worauf konnten Sie aufbauen?

Als Experte für Armaturentechnologie für den öffentlichen Bereich konnten wir eSCHELL dank unseres Know-hows im eigenen Haus entwickeln. Wir haben uns in den vergangenen Jahren in diesem Bereich kontinuierlich weiterentwickelt und verstärkt. Das kommt unseren elektronischen Armaturen zugute und hat nun - als vorläufiger Höhepunkt - zu der Entwicklung von eSCHELL geführt. Damit werden also nicht nur Sanitärräume fit für die Zukunft, sondern wir haben auch unsere Position als Marktführer unter Beweis gestellt.

eSCHELL bedeutet für den TGA-Planer und den Installateur im ersten Schritt einen Mehraufwand. Warum lohnt sich die Planung und Installation für sie trotzdem, und wie unterstützen Sie Planer und Verarbeiter?

Mit eSCHELL helfen wir dem TGA-Planer, Installateur und Eigentümer/Betreiber dabei, die Trinkwasseranlage bestimmungsgemäß zu betreiben. Bei der Installation vereinfacht eSCHELL das Konfigurieren der Armaturen enorm. Zudem können sich Planer oder Installateure durch eSCHELL einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Mitbewerbern verschaffen, die ein solches System nicht anbieten.

Natürlich ist unser gesamtes Team im Innen- und Außendienst fit und geschult, um Planer und Fachhandwerker zu unterstützen. Bei unseren Inhouse-Schulungen ist eSCHELL fester Bestandteil.

eSCHELL eröffnet neue Dimensionen. Wagen Sie ein Zukunftsszenario. Was ist mittel- und langfristig denkbar?

Aktuell stellen wir für den Markt ein Gateway zur Gebäudeleittechnik bereit. Darüber hinaus werden wir eSCHELL durch viele Komponenten ausweiten, um das Wassermanagement-System mit noch mehr Funktionen auszurüsten. Ich bin überzeugt, dass in zehn Jahren moderne und komplexe Gebäudetechnik nicht mehr ohne smart public geplant wird.

Hier geht es zum eSCHELL Wassermanagement-System SWS.

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