Das Internet der Dinge – das „next big thing“

Ist Ihnen in letzter Zeit der Begriff „Internet of Things“ (IoT), zu Deutsch das „Internet der Dinge“, immer mal wieder begegnet? Es wird als der nächste digitale Fortschritt gefeiert. Es gibt aber auch Stimmen, die vor den Risiken warnen. In einigen Bereichen ist es heute schon Realität, beispielsweise wenn sich Ihr Smartphone automatisch updatet. Wir erklären, was sich dahinter verbirgt und was die Zukunft bringt.

Was versteht man unter IoT?

Das Internet of Things, zu Deutsch das Internet der Dinge, beschreibt die Vernetzung von Alltagsgegenständen durch Kommunikations- und Informationstechniken. Informationen werden von technischen Geräten erfasst und mit anderen technischen Geräten in einem Netzwerk geteilt um bestimmte Aufgaben zu erfüllen. Die Form des Netzwerks und die Art der Datenübertragung sind vielfältig: „klassisch“ über LAN und WLAN, alternativ auch über Bluetooth, Bus etc.

Wo stehen wir heute?

Das Konzept des IoT gibt es bereits seit 1991. Doch erst jetzt ist die notwendige Technik erschwinglich und klein genug um auch in Gebrauchsgegenstände integriert zu werden. Die aktuellen Haupteinsatzgebiete sind die Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik, sogenannte Wearables, zu denen auch gesundheitsfördernde Geräte wie Fitness Tracker gehören, die Automobilindustrie und der Bereich „smart home“. Auch in der Industrie ist das IoT bereits angekommen. Die Warenlogistik hat hier eine Vorreiterrolle. Doch auch im Facility Management bieten sich vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Beispielsweise vernetzt SCHELL mit dem eSCHELL Wassermanagement-System SWS Armaturen in öffentlichen Sanitärräumen.

Was sind die Vorteile?

Enthusiasten sprechen davon, dass das IoT das Leben der Menschen verbessern wird. Fakt ist: Durch die automatische Kommunikation der Geräte im Hintergrund, kann der Nutzer entlastet werden. Hierunter fällt auch die Updatefunktion Ihres Smartphones. Ein weiterer Vorteil ist eine erhöhte Sicherheit durch automatisierte Prozesse, wenn im Notfall der Mensch nicht mehr, nicht rechtzeitig oder nicht richtig reagiert. Ein Beispiel ist die Notbremsfunktion im Auto.

Auch für die Wirtschaft ergeben sich vielfältige Vorteile. Arbeitsprozesse können effektiver gestaltet, Fehlfunktionen schneller erkannt und der Verbrauch optimiert werden. Dies wird am Beispiel eSCHELL deutlich: Die vernetzten Elektronik-Armaturen müssen nicht, wie bisher, einzeln programmiert und kontrolliert werden, sondern können zentral gesteuert und überwacht werden. Durch intelligente Spülungsprozesse können zudem Wasser und Energie gespart werden. So können beispielsweise Stagnationsspülungen programmiert werden um Hygiene in Schulen, auch bei Nicht-Nutzung der Armaturen (in den Ferien) dauerhaft zu gewährleisten. Darüber hinaus unterstützt das System weiter den Betreiber oder Hygiene-Verantwortlichen, da es in der Lage ist alle Stagnations- und thermischen Desinfektionsspülungen rechtssicher zu dokumentieren.

Gibt es Kritik?

Hauptansatzpunkte für Kritiker sind die automatische und permanente Vernetzung der Geräte und die Sammlung großer, evtl. vertraulicher bzw. personenbezogener Daten. Sie sehen die Gefahr des unbefugten Zugriffs auf Geräte und Daten und die damit verbundenen Missbrauchsrisiken. Ein bewusster Umgang mit dem Internet of Things beugt hier vor. Wie auch im WWW müssen Verbindungen und Datenspeicherung entsprechend gesichert werden. Zudem muss sichergestellt werden, dass der Nutzer immer die Möglichkeit hat Einfluss darauf zu nehmen, ob und welche Daten geteilt werden, insbesondere wenn persönliche Daten betroffen sind.

Wie sieht die Zukunft aus?

Am Internet of Things wird in Zukunft kein Weg vorbeiführen. 2022 soll die Zahl der vernetzten Geräte bei 14 Mrd. liegen. Dabei sind den Ideen keine Grenzen gesetzt: Wie wäre es mit einem Haus, das sich ganz auf Ihren jeweiligen Gemütszustand einstellt? Für die Industrie wurde von Politik und Wissenschaft der Begriff Industrie 4.0 geprägt. Man erhofft sich dadurch eine weitere Steigerung der Qualität, aber auch der Zeit-, Kosten- und Ressourceneffizienz sowie eine Flexibilisierung von Prozessen. eSCHELL beispielsweise steigert schon heute den Komfort und die Sicherheit bei Nutzung, Betrieb und Installation von Sanitärräumen in öffentlichen Gebäuden.

BLEIBEN SIE NAH DRAN


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