Innovative Produkte und hervorragende Produktqualität gehören zur DNA von SCHELL

Große Ziele – große Begeisterung: Vor fast genau einem Jahr hat Andreas Ueberschär seine Aufgabe bei SCHELL als neuer Geschäftsführer Technik angetreten.

Als Nachfolger von Joachim Schell, der zum 1. April 2018 in die Rolle eines aktiven Gesellschafters wechselte, hat der gebürtige Berliner Ueberschär sich ehrgeizige Ziele gesetzt. Welche Pläne er für das Unternehmen hat und wie die Digitalisierung bei SCHELL voranschreiten wird, verrät er hier.

Herr Ueberschär, was ist Ihre erste Resonanz nach 12 Monaten in Olpe?

Es war ein intensives, hochmotivierendes erstes Jahr. Ich wurde von Beginn an herzlich willkommen geheißen und konnte nicht nur große Gestaltungsspielräume nutzen, sondern auch auf konstante Unterstützung zählen. SCHELL ist technologisch hervorragend aufgestellt und exzellent am Markt positioniert. Diese Kombination ist die perfekte Basis für die ambitionierte Weiterentwicklung des Unternehmens.

Was sind Ihre Ziele für die Entwicklung bei SCHELL?

Wir wollen vor allem unsere Position als innovativer Komplettanbieter von Sanitärarmaturen weiter stärken. Gerade auf dem Gebiet der Elektronik-Armaturen sind wir führend im Markt. Unsere Kompetenzen in diesem Feld wurden erst vor kurzem mit dem German Innovation Award 2018 ausgezeichnet. Darauf wollen wir natürlich weiter aufbauen, denn innovative Technik wird auch in Zukunft ausschlaggebend für den unternehmerischen Erfolg sein.

Solche Entwicklungen sind natürlich nicht nur für den deutschen Markt interessant, wie sehen Ihre internationalen Pläne aus?

Das Ziel ist es, vollständige Systemlösungen für Sanitärarmaturen spezifisch an den Kundenbedürfnissen der verschiedenen Märkte auszurichten und anzubieten. In den letzten Jahren haben wir bereits unsere internationalen Tätigkeiten gestärkt, davon zeugen auch die verschiedenen SCHELL Tochtergesellschaften. Die regionale Diversifizierung erfordert jedoch eine noch konzentriertere Produktentwicklung, die zielgerichtet die Anforderungen der jeweiligen nationalen Märkte analysiert und ihnen vollumfänglich gerecht wird.

Welche Herausforderungen sehen Sie dabei auf sich zukommen?

Unsere Produkte sind „Made in Germany“, diese Tatsache ist Erfolgsfaktor und Herausforderung in einem. Unsere Entwicklungs- und Produktionskompetenz an einem Ort wie Olpe zu konzentrieren, ist ein hohes Gut, das wir bewahren möchten. Kundenzentrierung, agile Prozesse und crossfunktionale Zusammenarbeit stehen deshalb ganz oben auf unserer Produktentwicklungsagenda.

Die Produktqualität, für die SCHELL bekannt ist, wird dabei jedoch ihre zentrale Rolle behalten, oder?

Hervorragende Produktqualität gehört zur DNA von SCHELL. Die Marke steht für erstklassige Technik und hohe Zuverlässigkeit – und das schätzen unsere Kunden. Von Produkten im öffentlichen Sanitärraum wird dabei eine besonders hohe Qualität erwartet, da die Nutzungsintensität um ein Vielfaches höher ist. Ich gebe Ihnen ein anschauliches Beispiel: Eine Armatur im Badezimmer einer vierköpfigen Familie wird pro Jahr etwa 30.000 Mal bedient. Eine Armatur am Flughafen Düsseldorf jedoch durchschnittlich 300.000 Mal. Unsere Produkte müssen also in einem Jahr das vollbringen, was eine Armatur im privaten Bad über ein gesamtes Jahrzehnt leistet. Das gelingt nur mit uneingeschränkter Qualitätsorientierung aller Mitarbeiter unseres Unternehmens.

Mit dem Thema „smart public/smart building“ – dem Einsatz vernetzter Gebäudetechnologien im öffentlichen Raum – hat SCHELL eine neue Zukunftsdimension eröffnet, wie wollen Sie diesen Bereich weiter ausbauen?

Indem wir unser intelligentes Wassermanagement-System SWS in mehreren Dimensionen erweitern und verbessern. Hier decken wir bereits heute die Aspekte Wasserhygiene und Wasserverbrauch umfassend ab. Nun erweitern wir unser Portfolio mit dem SWS Leckageschutz-Ventil und sind damit in der Lage, die Entstehung von Wasserschäden zu verhindern. (Mehr über die Neuheit erfahren Sie hier.) Dabei differenzieren wir uns deutlich von unseren Wettbewerbern: Wassermanagement der Zukunft bedeutet für SCHELL, Informationen aus unseren elektronischen Armaturen zu gewinnen, auszuwerten und dem Gebäudebetreiber zur Kosten- und Ertragsoptimierung zur Verfügung zu stellen. Das Entwicklungspotenzial ist auf diesem Gebiet noch lange nicht ausgeschöpft.

Das vollständige Interview können Sie in der aktuellen Ausgabe der HAUTnah hier lesen.

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